Aktuell
Die Jugendsession 2011 hat Luc Barthassat mit dem Prix Jeunesse 2011 ausgezeichnet!
Luc Barthassat
Luc Barthassat wurde am 3.September 1960 geboren. Er arbeitet als Landwirt, Landschaftsgärtner und Winzer und ist seit 2005 als CVP-Nationalrat des Kantons Genf in Bundesbern aktiv. Der Politiker ist Mitglied der Aussenpolitischen Kommission und der Begnadigungs- und Rehabilitierungskommission des Nationalrats. Ein Schwerpunktthema von Luc Barthassat sind Sans Papiers (Papierlose). Letztes Jahr hat einer seiner Vorstösse für einen kleinen Achtungserfolg gesorgt. In einer Motion forderte Luc Barthassat vom Bundesrat‚ Jugendlichen ohne gesetzlichen Status, die ihre Schulbildung in der Schweiz absolviert haben, den Zugang zu einer Berufslehre zu ermöglichen. Obwohl vom Bundesrat und von der zuständigen staatspolitischen Kommission abgelehnt, wurde sein Vorstoss sowohl vom National- wie auch vom Ständerat gutgeheissen. Weitere Vorstösse von Luc Barthassat sind in der Pipeline. So will er Jugendlichen Sans Papiers den Zugang zu Praktika ermöglichen, die Prostitution Minderjähriger verbieten oder auch Kinderzulagen für nichtberufstätige Mütter und Väter einführen. Diese Vorstösse sind im Plenum noch nicht behandelt worden.
Ausserdem waren noch nominiert:
Jacqueline Fehr
Jacqueline Fehr rückte 1998 in den Nationalrat nach und wurde in den Folgejahren vom Zürcher Stimmvolk wiedergewählt. Im Moment ist sie in der parlamentarischen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit sowie in der Kommission für Kommunikation und Fernmeldewesen. Frau Fehr ist wohnhaft in Andelfingen im Zürcher Weinland und hat zwei Kinder. Seit 2002 arbeitet sie als Projektarbeiterin. Sie ist Vizepräsidentin der SP Schweiz. Im Juni 2010 reichte Fehr ihre Motion „Pokerspiele als Geschicklichkeitsspiel anerkennen" ein, die auf eine Forderung der Jugendession zurückgeht. Darin fordert sie den Bundesrat dazu auf, Pokerturniere ausserhalb der Spielcasinos weiterhin als legal zu betrachten. Im April dieses Jahres forderte sie die Harmonisierung der Alimente und der Alimentenbevorschussung. Einen Monat vorher stellte sie ein Postulat, in welchem sie den Bundesrat aufforderte, Massnahmen darzulegen, wie die Tendenz zu immer mehr Verboten gegen Jugendliche gestoppt werden können. Ganz aktuell ist ihr Vorstoss „körperliche Züchtigung im Namen Gottes“. Diesen hat sie zusammen mit der Stiftung Kinderschutz Schweiz, bei welcher sie im Stiftungsrat ist, eingereicht. Die Forderung ist klar: Körperliche Züchtigung von Kindern und Jugendlichen im Elternhaus muss bestraft werden.
Doris Fiala
Doris Fiala, Jg. 1957 und Mutter von drei Kindern, gehört schon seit langem zu den bekanntesten und engagiertesten Politikerinnen im Raum Zürich. Neben ihrer eigenen Agentur für Öffentlichkeitsarbeit ist die ehemalige PR-Beraterin in vielen weiteren Gebieten tätig. Doris Fiala ist einerseits Mitglied der zwölfköpfigen Schweizer Delegation im Europarat, andererseits engagiert sie sich als Nationalrätin seit 2007 in verschiedenen Kommissionen. Im Oktober 2010 reichte sie die Motion zur „Erhöhung der Strafandrohung bei Kinderpornografie“ ein, die einer Forderung der Jugendsession entspricht. Die Strafen bezüglich Kinderpornografie entsprechen gemäss Fiala in der Schweiz denjenigen eines Kavaliersdelikts. Dies möchte Doris Fiala mit ihrer Motion ändern. Fiala setzt sich ehrenamtlich im Verein „Castagna“ ein, einer Beratungs- und Informationsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder, weibliche Jugendliche und in der Kindheit ausgebeutete Frauen. Seit 13 Jahren schafft der Verein positive Zukunftsaussichten. Als Mutter und Unternehmerin weiss die Nationalrätin, wie enorm wichtig eine verantwortungsvolle Finanz- und Kostenplanung für die Zukunft von Kinder und Jugendlichen ist. Doris Fiala förderte und unterstützte hierzu die Finanzkompetenz-Lehrmittel „Potz Tuusig“ und „Kinder-Cash“ von Pro Juventute. Die Pro Juventute Help Hotline 147 für Jugendliche spielt in Fialas ehrenamtlicher Arbeit eine ebenso zentrale Rolle. Ein solcher Service entlastet die kantonalen und kommunalen Behörden, die Eltern und auch Lehrpersonen.

